Call for Moderation

Was bedeutet Moderation auf dem Bibliothekartag?

Im Vorfeld der Veranstaltung

  • Sie erhalten in diesem Jahr erstmals neben dem Abstract des einzelnen Vortrags auch eine Kurzvita des / der ReferentIn. Diese Informationen helfen Ihnen bei einer professionellen Anmoderation der Vorträge.
  • Es empfiehlt sich, im Vorfeld des Bibliothekartages Kontakt mit den ReferentInnen Ihrer Blockveranstaltung aufzunehmen, um Fragen, Besonderheiten (auch technischer Art, die Sie dann ggf. an das Orgateam des Kongresses weiterleiten) etc. abzuklären:
    Sprechen Sie ab, welche Art der Diskussion stattfinden könnte und wann Sie sich mit den Referentinnen und Referenten vor Beginn der Veranstaltung treffen.
  • Bitte beachten Sie, dass viele KollegInnen lediglich einzelne Vorträge aus der von Ihnen moderierten Blockveranstaltung wahrnehmen möchten – daher ist ein Tausch der Reihenfolge nicht vorgesehen.
  • Für die Vorträge sind von der Programmkommission 20 Minuten und für die darauffolgende Diskussion 10 Minuten vorgesehen. Der Zeitrahmen von 30 Minuten inkl. der Anmoderation darf nicht überschritten werden.
  • Seien Sie rechtzeitig (mind. 15 Minuten) vor Beginn der Veranstaltung im angegebenen Raum und kontrollieren Sie, ob die bestellte Raumausstattung, Namensschilder, Getränke etc. vorhanden sind.

Während der Veranstaltung

  • Geben Sie zu Beginn eine kurze, maximal 5 Minuten dauernde Einführung in das Thema. Dies sollte die Einordnung der verschiedenen Beiträge in den Kontext erleichtern (ggf. die verschiedenen inhaltlichen Facetten der Vorträge kurz beleuchten). Gehen Sie dabei auch auf Ablauf und Struktur der Veranstaltung ein (Länge der Beiträge, Diskussion einzeln oder als Block, Pause).
  • Denken Sie daran: Sie moderieren die Veranstaltung, Sie halten kein eigenes Ko-Referat! Ihre eigene Meinung sollte daher wenn überhaupt nur fragestellend thematisiert werden – im Mittelpunkt stehen die ReferentInnen.
  • Vermeiden Sie zu Beginn der Veranstaltung die Kurzvorstellung sämtlicher Referenten/innen. Dies gerät häufig zu langatmig und erschwert später hinzustoßenden Teilnehmern dann den Einstieg in die Referate.
  • Stellen Sie (möglichst nach Absprache mit den ReferentInnen) bei der Anmoderation der Einzelvorträge die Referentin bzw. den Referenten kurz vor (z.B. wichtige Stationen aus dem Lebenslauf, derzeitige Position, Aufgabenspektrum) und leiten Sie inhaltlich (Abstract!) in den Vortrag ein.
    Die Reihenfolge bleibt dabei Ihnen überlassen, Sie sollten dafür aber nicht länger als 2 Minuten verwenden.
  • Achten Sie während des Vortrags strikt darauf, dass die ReferentenInnen den vorgegebenen Zeitrahmen einhalten. Weisen Sie die Vortragenden rechtzeitig per Handzeichen, besser schriftlich auf die noch verbleibende Zeit hin.
    Bedenken Sie, dass das Überziehen der vorgegebenen Zeit zu Lasten der anderen ReferentenInnen und der Diskussionszeit geht und dass viele KollegInnen lediglich einzelne Vorträge aus der von Ihnen moderierten Blockveranstaltung wahrnehmen möchten, deren Zeitmanagement daher eng bemessen ist.
    Entziehen Sie ggf. mit Fingerspitzengefühl höflich aber bestimmt das Wort; informieren Sie die ReferentInnen vorher aber über ihr Procedere.
  • Kommt eine Diskussion nur zäh in Gang, so brechen Sie das Eis mit eigenen vorbereiteten Fragen. Animieren Sie anschließend das Publikum zu weiteren Fragen.
  • Beenden Sie die Veranstaltung pünktlich. Auf größeren Tagungen möchten viele Teilnehmer verschiedene Veranstaltungen und Vorträge besuchen und auch die Pausen dazwischen sinnvoll nutzen.
  • Weisen Sie ggf. auf weitere Veranstaltungen zum Themenbereich hin.

 

Bei Fragen hierzu melden Sie sich bei tom.becker@fh.koeln.de.